Aktuell

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  Aktuell   07/2011


Ab sofort wird das CoaguChek-XS-Gerät von der Krankenkasse aus der Grundversicherung bezahlt. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat das Gerinnungsmessgerät per 1. Juli 2011 auf die sogenannte Mittel- und Geräteliste (MiGeL) gesetzt. Damit ist die Finanzierung für alle Patienten, die dauerhaft antikoaguliert sind und einen anerkannten Schulungskurs absolviert haben, geregelt. Die Details sind dem Brief des EDI zu entnehmen.

Dass die seit Jahren angestrebte Krankenkassenanerkennung nun Realität geworden ist, ist das gemeinsame Verdienst von drei Organisationen: der Patientenvereinigung INRswiss, der Stiftung Coagulation Care und dem Gerätehersteller Roche Diagnostics. Wir danken allen, die an diesem Erfolg mitgearbeitet haben!

Was bedeutet die Neuerung für Sie als Patient?
Bevor Sie sich zur Patientenschulung anmelden, sollte Ihr Hausarzt bei Ihrer Krankenkasse eine Kostengutsprache einholen. Konkret geht es darum, die Krankenkasse schriftlich zu informieren, dass Sie künftig Ihre Blutverdünnung selber managen und dazu das Coagu-Chek-Messgerät benötigen.

Wenn Sie das Gerät nach der Schulung bestellen, wird Ihnen Roche Diagnostics mit der Lieferung des Geräts auch gleich die Rechnung zustellen. Diese können Sie an Ihre Krankenkasse weiterleiten. Der Rechnung müssen Sie das Zertifikat von der Abschlusskontrolle beilegen, die 2 bis 3 Monate nach der Schulung stattfindet. Am besten schicken Sie also die Rechnung mit dem Zertifikat erst nach der Abschlusskontrolle an die Krankenkasse.

         
             

 
Nächste Schulungsdaten
02.12.11
Luzern, Luzerner Kantonsspital
09.12.11
Bern, Inselspital
09.01.12
Zürich, USZ
20.01.12
Olten, Hotel Aarhof
27.01.12
Zürich, USZ
06.02.12
Zürich, USZ
17.02.12
Bern, Inselspital (Kinderklinik)

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  Schulung/Daten   11/2011
         
             


  Aktuell   05/2011
Neue Patientenbefragung zur PS-OAK
Wie schon 2004 möchten wir erneut alle Patienten, die ihre Blutverdünnung selber kontrollieren, zu ihren Erfahrungen und Messergebnissen befragen. Mit den daraus gewonnenen Ergebnissen wollen wir unser Schulungsprogramm und die Betreuung der Patienten verbessern. Gleichzeitig möchten wir aber auch gegenüber den Behörden (BAG) zeigen, dass die Methode PS-OAK funktioniert. Dies ist gerade im Hinblick auf die angestrebte Rückvergütung des Geräts durch die Krankenkassen wichtig.

Aus organisatorischen Gründen können in der neuen Studie nur Patienten berücksichtigt werden, die bis Ende 2009 geschult worden sind. Sie alle sollten von uns einen Fragebogen erhalten haben. Wer keinen bekommen hat (z.B. weil wir eine alte Postadresse haben), kann den Fragebogen gerne von dieser Homepage herunterladen (siehe unten), ausfüllen und ihn uns zusenden.

Bitte lesen Sie den Begleitbrief von Dr. Michael Nagler vom Luzerner Kantonsspital vor dem Ausfüllen des Fragebogens durch. Dr. Nagler ist für die Auswertung der Befragung zuständig.

             
             

      Schulung   10/2008

Patrik Kiser mit der Schulungsärztin Dr. med. Pascale Raddatz (Foto: Vincenzo Romeo)
  Der 1000. Patient in Luzern geschult
Am 24. Oktober 2009 ist in Luzern der 1000. Patient in der Patienten-Selbstkontrolle der oralen Antikoagulation (PS-OAK) geschult worden. Der 27-jährige Patrik Kiser aus Fürigen (NW) ist wegen einer kürzlich implantierten künstlichen Herzklappe auf eine dauerhafte Blutverdünnung angewiesen. In der Schweiz werden die für die Selbstkontrolle vorgeschriebenen Kurse seit zehn Jahren unter der Leitung des Luzerner Hämatologen Prof. Dr. med. Dr. phil. Walter Wuillemin angeboten.
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    Literatur / Referate   12/2007
Antikoagulation bei Zahneingriffen
Da schwer stillbare und lebensbedrohliche Blutungen nach zahnärztlichen Eingriffen selten sind, kann in den meisten Fällen auf eine Unterbrechung der oralen Antikoagulation verzichtet werden. So lautet das Fazit eines Vortrags, den der Zahnarzt Dr. Hans Zemp aus Wolhusen am diesjährigen INR-Swiss-Tag in Luzern gehalten hat.
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  Literatur / Wissenschaftliche Arbeiten   06/2007
Gute Erfahrungen in der Schweiz
Wie geht es den Personen, die zwischen 1998 und 2003 begonnen haben, ihre Blutverdünnung selber in die Hand zu nehmen? Eine retrospektive Analys der ersten 330 "Selbst-Überwacher" mit über 1000 Patientenjahre zeigt ein überaus erfreuliches Bild. Die am Kantonsspital Luzern durchgeführte
(englischsprachige) Studie ist im Juni in der Fachzeitschrift "Swiss Medical Weekly" erschienen.
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